Angebote zu "Apocalypse" (6 Treffer)

Apocalypse Now Redux [UK Import]
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22 Jahre nach seiner Premiere findet Francis Ford Coppolas episches Gemälde über den Wahnsinn des Kriegs und die animalische Natur des Menschen ins Kino zurück. Mit 49 zusätzlichen Minuten korrigieren der kalifornische Kinopatriarch und sein Cutter Walter Murch die seinerzeit von den chaotischen Produktionsbedingungen erzwungenen Kompromisse der Erstfassung. Eine einmalige Chance für Cineasten, eine große Liebe wieder am richtigen Ort zu feiern, noch mehr aber für Neueinsteiger, die diese Cinemascopeschönheit bisher gar nicht oder im Fernsehen nur als Tesafilm oder Vollbildsünde kennen gelernt haben. Die Qualitäten dieses surrealen, ästhetisch wunderschönen Albtraums, die ihm wohl einen Platz unter den zehn besten Filmen aller Zeiten sichern, bleiben auch in der nun 203 Minuten langen Fassung unverändert, sind als Superlativ im Grunde nicht steigerungsfähig. Somit sind die Ergänzungen, die nach Neusichtung des kompletten Materials vorgenommen wurden, nicht zwangsläufig alle eine Verbesserung, immer aber zumindest ein willkommener Bonus. Sie variieren von minimal und unmerklich bis zu auffallend und diskussionswürdig. Der gravierendste Eingriff umfasst die Plantagensequenz, die es dank Eleanor Coppolas Tagebuch und der Dokumentation Hearts of Darkness zu legendärem Ruf gebracht hat. Ihre Integration erfolgt nach dem bestürzenden Tod von Larry Fishburnes Jungsoldaten, lässt die Crew von Captain Willard, die nächste große Sequenz im Lager von Marlon Brandos Colonel Kurtz vorwegnehmend, auf französische Plantagenbesitzer treffen, die wie Geister aus dem Nebel auftauchen und, von der Zeit überholt, auch wie lebende Tote wirken. Die Konfrontation von Alt- und Neo-Kolonialisten nutzt Coppola für eine recht plakative Geschichtslektion über die Rolle Amerikas in der Genese des Indochinaproblems, dient aber auch als atmosphärisch perfekte Vorbereitung für die folgende Sequenz, die zu Colonel Kurtz´ Armee, den animalischen erwachsenen Kindern des Dschungels führt. Die Playmate-Sequenz, die Willards Crew nun Sex mit zwei Bunnies haben lässt, ist eine weitere Ergänzung zur Erstfassung, funktioniert sowohl als komisches Intermezzo wie auch entlarvender Kommentar, wenn Frauen für Benzin verschachert werden. Ein sehr markanter Eingriff erfolgt schließlich am Abspann, der nun ohne Napalmzerstörung über die Leinwand flimmert und Willards Waffenverzicht nach der Erlösung von Kurtz konsequent weiterführt. Mit unverändertem Staunen begleitet man als Zuschauer diese Reise ins Herz der Finsternis, die nun durch den Zusatztitel Redux als das markiert ist, was sie cineastisch erst jetzt darstellt, entwicklungsgeschichtlich aber schon immer war: eine Rückkehr zu den Anfängen. So wartet dieser geheimnisvolle shape shifter, der immer neue Facetten zeigt und auch mit dieser Fassung längst nicht seine ganze Gestalt offenbart, auf eine neue Generation von Zuschauern, die hier provokatives, philosophisches und nicht nur visuell aufregendes Monumentalkino in Perfektion erleben können.

Anbieter: reBuy.de
Stand: Dec 8, 2018
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»Hollywood« ignorieren (eBook, ePUB)
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Für oder gegen Hollywood ? von dieser Alternative sollte sich eine Theorie des Kinofilms befreien. Der Frankfurter Philosoph Martin Seel demonstriert in seinem Buch »?Hollywood? ignorieren. Vom Kino«, wie dies gelingen kann. Ob es um das Verhältnis von Bewegung und Stillstand, Erzählung und Gegenerzählung, Gesetz und Gewalt oder um die Transformation filmischer Genres geht: Jedes Mal kommt ein Spektrum heterogener Darstellungsmöglichkeiten in den Blick. In fesselnden Analysen einzelner Filmen sowie der Reaktionen des Kinos auf den zweiten Irakkrieg wird die Reichweite filmischer Weltbezüge vorgeführt. U. a. über die Filme von John Ford: »The Man who shot Liberty Valance«; Jean-Luc Godard: »Vorname Carmen«; Michael Mann: »Heat«; Michael Haneke: »Caché«; Francis Ford Coppola: »Apocalypse Now« und Clint Eastwood: »American Sniper«.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Hollywood heute
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Das amerikanische Kino als wirtschaftliche Macht und globale Unterhaltungsindustrie hat sich durch mehrere Transformationen seit den 70er Jahren immer wieder erneuert. Motor dieses Revivals und Symbol der wiedererstarkten Macht ist der »Blockbuster«, ein umfassend vermarktetes, durch und durch künstliches, multi-funktionales Spektakel, das nicht zuletzt der Präsentation neuer Spezialeffekte, digitaler Tontechnik und computergenerierter Bilder dient. Doch Filme wie CHINATOWN, APOCALYPSE NOW, BLADE RUNNER und viele andere stehen auch für Erfindungsreichtum und Experimentiergeist und bezeugen die kreative Glaubwürdigkeit ihrer Regisseure. Aber wissen wir eigentlich, was diese Filme bedeuten? Vielleicht können uns diese Hollywoodproduktionen Dinge über unsere zeitgenössische Welt mitteilen, die die anderen Künste aus dem Blick verloren haben. Dieses Buch bietet einen neuen Zugang zum populären amerikanischen Kino der letzen 25 Jahre. Eine genaue Lektüre der Erzählformen, der stilistischen Muster und filmischen Referenzen, der Handlungen und Motive der Protagonisten bietet überraschende Ergebnisse: So unterschiedliche Filme wie DIE HARD (STIRB LANGSAM) und SILENCE OF THE LAMBS (DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER), BACK TO THE FUTURE (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT) und JFK, FORREST GUMP und MEMENTO haben nicht nur die internationale Sprache des Genrefilms neu erfunden (Action, Horror, Science Fiction, Thriller, romantische Komödie und Film noir); sie teilen uns auch etwas über unsere Ängste und Befindlichkeiten mit - über den Verlust der Geschichte und den prekären Status der Erinnerung, über Trauma, Schuld und Schulden und über den Preis, den wir bei unserer Anpassung an die Welt der Gegenwart zahlen müssen. Kurz gesagt: Viele dieser Schlüsselfilme sind ebenso Bilderrätsel der neuen Weltordnung wie illusionistische Spektakel des alten Hollywood.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Filme der 70er
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Die 70er-Jahre - diese magische Ära zwischen den Swinging Sixties und den dekadenten 80ern, die Epoche der Schlaghosen, des Yachtrocks und des Afrolooks, das Zeitalter der Discomusik und der Plateauschuhe: Während in Vietnam die Napalmbomben explodierten und Europa im Kalten Krieg fröstelte, erholte sich Hollywood von seiner kommerziellen Krise, mit Erfolgen wie Star Wars, Der Weiße Hai, Der Exorzist und Der Pate. Dank Regisseuren wie Steven Spielberg und George Lucas brachte das amerikanische Kino ein neues Phänomen hervor: den Blockbuster. Sein Einfluss reichte bis über den Atlantik, wo in Frankreich der Nouvelle Vague gerade die Luft ausging, während in Deutschland der Neue Deutsche Film von Fassbinder, Wenders und Herzog seine besten Zeiten feierte. Die sexuelle Revolution kam auf die Leinwand (vorsichtig in den USA, freizügiger in Europa), vor allem in Bertoluccis skandalösem Der letzte Tango in Paris. Zugleich lagen nostalgische Filme hoch im Kurs (Der Clou, American Graffiti, Die letzte Vorstellung), Katastrophenfilme, Filme über den Krieg in Vietnam (Apocalypse Now, Die durch die Hölle gehen), das kurzlebige Genre der Blaxploitation und die neuen Antihelden wie Robert De Niro, Al Pacino und Dustin Hoffman.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Wer sagt denn, dass Beton nicht brennt, hast Du...
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Wer sagt denn, dass Beton nicht brennt, hast Du´s probiert? führt die Auseinandersetzung mit dem West-Berlin der 1980er Jahre im Blick auf das filmische Medium und die Institution Kino. Im Jahrzehnt vor dem Mauerfall verschrieb man sich nicht länger der Weltrevolution, sondern drang auf die Verwirklichung alternativer Lebensformen zwischen atomarer Endzeit und Häuserkampf, Schwul-/Lesbischsein und Feminismus, Punk, New Wave und Drogen. Die Abkehr von dem, was normal ist, äußerte sich in ästhetischen Experimenten, kostümhaften Inszenierungen oder in der Verweigerung vieler Filme und Videos, einer geschlossenen Narration zu folgen. Der Ort des Kinos, an dem man ganze Nächte verbrachte, spielte im damaligen West-Berlin eine wichtige Rolle. Während eine Vielzahl von Spielstätten in besetzten Häusern entstand, die zusammen mit dem 1970 gegründeten Arsenal einen Gegenpol zur kommerziellen Kinolandschaft bildeten, wurden städtische Räume zu temporären Projektionsorten umfunktioniert, an denen sich Film, Super-8-Installationen, Musik und Performance gegenseitig hervorbrachten. Das Buch setzt die gleichnamige Filmreihe, die im Oktober 2006 im Kino Arsenal stattfand, mit anderen Mitteln fort. Rainer Bellenbaum, Justin Hoffmann, Mathias Heyden & Ines Schaber, Dirk Schaefer, Stefanie Schulte Strathaus, Marc Siegel, Nicole Wolf und Florian Wüst nähern sich der besonderen gesellschaftlichen wie kulturellen Verfasstheit der eingeschlossenen Stadt auf unterschiedliche Weise aus der Gegenwart heraus, die Künstlerin Krimo entwarf für das Buch eine Karte der Erinnerung. Who says concrete doesn´t burn, have you tried? deals with 1980s West Berlin in regard to the medium of film and the institution of cinema. In the decade before the fall of the Berlin Wall, one was no longer committed to the World Revolution but intent on realizing alternative ways of life, between the nuclear apocalypse and the squatter´s movement, between being gay/lesbian and feminist, between punk, new wave and drugs. The renouncement of normality was expressed in aesthetic experiments, costumed mises-en-scène, or the refusal of many films to adhere to a self-contained narration. The cinema as a space where one spent entire nights played an important role in West Berlin in those days. While a large number of venues opened in squatted houses, which together with the Kino Arsenal, founded in 1970, formed a counter-pole to the commercial cinema landscape, urban spaces were converted to temporary projection locations in which film, super-8 installations, music, and performance bred each other. The book expands on the film series of the same name screened at Kino Arsenal in October 2006. Rainer Bellenbaum, Justin Hoffmann, Matthias Heyden & Ines Schaber, Dirk Schaefer, Stefanie Schulte Strathaus, Marc Siegel, Nicole Wolf, and Florian Wüst address the specific social and cultural conditions of the enclosed city in a variety of ways seen from the present, while the artist Krimo contributed a map of memory to the book.

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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Körper, Tod und Technik
€ 24.90 *
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Kriegsfilme nehmen uns mit: in Zeit und Raum, indem sie uns an die Schauplätze historischer Konflikte und militärischer Gefechte versetzen, vor allem aber emotional, indem sie uns zu Zeugen technifizierter Gewalt, körperlicher Verstümmelung und kollektiven Sterbens machen. Thomas Elsaesser und Michael Wedel zeichnen den grundlegenden ästhetischen Wandel des Hollywood-Kriegsfilms in der jüngeren Vergangenheit nach. Ausgangspunkt ihres Buches ist jener historische Moment, an dem er eine doppelte Metamorphose durchläuft. Ende der siebziger Jahre nämlich erfolgt eine reflexive Brechung, die kritisch mit der ästhetischen Form des Genres umgeht und nach seiner Verstrickung in die Wahrnehmung und Realität des Dargestellten fragt. Zugleich transformiert es sich immer intensiver zu einem »body genre«, in dem eine Darstellung von Kriegsgeschehen über die sinnliche Ansprache des Körpers vermittelt wird. In prägnanten Einzelanalysen spannen die Autoren einen Bogen von Francis Ford Coppolas Apocalypse Now (1979) über Steven Spielbergs Saving Private Ryan (1998) bis hin zu aktuellen Beispielen des Genres, um die ästhetischen Prämissen und kulturellen Resonanzen dieses Wandels bis in die Gegenwart hinein offenzulegen. Wie gehen Kriegsfilme mit Geschichte und traumatischen gesellschaftlichen Ereignissen um? Inwiefern spiegelt sich in ihnen die neue Qualität asymmetrischer militärischer Antagonismen in einer globalisierten Welt? Was schließlich sagen sie über eine Kultur aus, die sich in diesen Filmen Instrumente schafft, um die tödliche Gewalt moderner Militärtechnik, die Grenzen und Entgrenzungen subjektiven Körperempfindens ästhetisch auszutesten - auf der Seite der auf der Leinwand handelnden und leidenden Figuren ebenso wie auf der der Zuschauer im Kino?

Anbieter: buecher.de
Stand: Dec 10, 2018
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