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PRISONAIRES - Just Walkin´ In The Rain (CD)
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1-CD mit 28-seitigem Booklet, 26 Titel. Spieldauer ca. 67 mns. Die einzige große Sun Gesangsgruppe war eine gute. Die Gefangenen waren fünf Insassen des Tennessee State Penitentiary unter der Leitung des unglaublichen Tenors von Johnny Bragg. Dies ist die erste und einzige vollständige Ausgabe ihrer Arbeit (1953 - 1955), einschließlich der Originalversion von Just Walkin´ In The Rain (bisher nie auf CD oder LP neu aufgelegt), eine alternative Version wurde immer verwendet) sowie Harmonieklassiker wie That Chick´s Too Young To Fry, Softly And Tenderly, A Prisoner´s Prayer, Don´t Say Tomorrow , and Rockin´ Horse . Insgesamt 26 Tracks und ein unglaubliches Booklet mit Fotos aus Johnny Bragg´s persönlichem Album. Am frühen Morgen des 1. Juni 1953 rumpelte ein Gefängnisbus aus dem Tennessee State Penitentiary in Nashville den alten Highway 70 Richtung Memphis hinunter. Es enthielt fünf Sträflinge, eine bewaffnete Wache und einen Treuhänder. Die fünf Häftlinge hatten sich zu einer Gesangsgruppe namens ´´The Prisonaires´´ zusammengeschlossen, und sie wurden ungewohnt der Außenwelt ausgesetzt. ´´Gee look at this funny cemetery´´, sagte Leadsänger Johnny Bragg, als sie an einem leeren Drive-in-Kino vorbeikamen. Um 10:30 Uhr versammelten sie sich um ein Mikrofon im Sun Records Studio, an der Kreuzung von Union und Marshall Avenues in Memphis. Die Wache und der Treuhänder gingen nebenan zum Taylor´s Restaurant, und die Gruppe versuchte, einen Ausgleich für Sun Records´ Besitzer Sam Phillips zu finden. Sie sangen im süßen, nahen Harmoniestil, für den Phillips wenig Zuneigung hatte, also rief er den lokalen Abfüll- und Verkaufsspezialisten Drew Canale an und fragte, ob sein Hausgenosse Joe Hill Louis kommen und sich auf der Gitarre setzen könne. Louis´ Musik befand sich im polaren Gegensatz zum Extrem der schwarzen Musik: roh, unkompliziert und bluesig. ´´Ihr seid gut´´, sagte Louis zu Bragg, ´´aber ihr müsst zusammenhalten.´´ Bragg antwortete, dass es mit drei der Gruppe in 99 Jahren keine große Chance gäbe, etwas anderes zu tun. Sie arbeiteten an zwei Songs bis 20:30 Uhr. Louis gab einem der Songs, Baby Please, einen harten, bluesigen Touch - wofür er 10,00 Dollar erhielt, aber die Gruppe überredete Phillips, Louis dazu zu bringen, den anderen Song Just Walking In The Rain auszusetzen. Phillips sah Potenzial in Baby Please, aber Bragg und die anderen Gruppenmitglieder wussten, dass Just Walking In The Rain etwas Besonderes war. Sie wollten nicht, dass seine Schärfe durch Louis´ raue Gitarrenlecken zerstört wurde. So viel wissen wir sicher. Das meiste davon wurde am nächsten Tag von Clark Porteous im´Memphis Commercial Appeal´ berichtet. Porteous erwähnte keinen weiteren Besucher der Sitzung, an den sich Bragg deutlich erinnert. ´´Ich hatte Probleme mit meiner Formulierung´´, erinnert sich Bragg, ´´und dieses Kind mit schmutziger Kleidung stand herum. Er sagte, 1 kann er ihn pissen, Mr. Phillips,´´ und Sam wurde wütend. Er sagte: ´´Junge, habe ich dir nicht gesagt, dass du dich hier raushalten sollst? Diese Männer sind Gefangene. Du könntest mich in Schwierigkeiten bringen´´. Ich sagte: ´´Herr Phillips, niemand konnte mir helfen, meinen Text richtig zu formulieren, warum lassen Sie ihn es nicht versuchen´´. Sam war angewidert, aber er sagte OK. Die anderen Jungs gingen nach nebenan und wir arbeiteten ein wenig daran, und als sie zurückkamen, bekamen wir es beim ersten Schnitt.´´ Laut Bragg war dieser Besucher Elvis Presley. Wenn ja, bedeutet das, dass er ein Jahr vor der Veröffentlichung seiner ersten Platte im Studio herumgehangen hat, was zu einer kleinen Neuschreibung der Geschichte einlädt. Wahr oder nicht, aber die Geschichte der Gefangenen halbiert die Presley-Geschichte an verschiedenen seltsamen Tangenten. Bragg hatte unbestreitbar Recht mit einer Sache. Just Walking In The Rain war die Seite, die man sich ansehen sollte. Zu Phillips´ Überraschung begann es bereits wenige Wochen nach der Veröffentlichung in mehreren wichtigen Märkten durchzubrechen. Nationale Zeitschriften schlossen sich der Neuheitslinie an, und die Gefangenen begannen, sich in ihren fünfzehn Minuten Ruhm zu sonnen. Ihre Geschichte, wie sie damals erzählt wurde und wie sie später von Johnny Bragg (heute der einzige Überlebende der Gruppe) erzählt wurde, sieht wie folgt aus: Laut Gefängnisaufzeichnungen war Bragg ein knallharter Junge, der am 18. Januar 1926 in Nashville geboren und am 8. Mai 1943 in sechs Fällen vergewaltigt wurde. Laut Bragg wurde er

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 18.04.2019
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Various - Schlager im Spiegel der Zeit - 1954 S...
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1-CD mit 84-seitigem, gebundenem Booklet (Luxusausführung). 28 Einzeltitel. Spieldauer: 88:21. ´Schlager im Spiegel der Zeit - 1954´ Das Jahr 1954 Mit der Objektivität war es also weder bei ´Bravo´ noch bei Camillo weit her. Ihre Listen haben deshalb bei der Zusammenstellung unserer CDs ´ Schlager im Spiegel der Zeit´ keine Rolle gespielt. Als sie sich zu Wort meldeten, hatte der ´Automaten-Markt´ in Sachen Hits längst die Nase vorn. Schließlich wurden in Braunschweig schon seit Ende 1953 Daten gesammelt – aus heutiger Sicht unersetzliche Dokumente über die Situation des Wirtschaftswunderlandes. Aus den Gesamt- und den Länderlisten haben wir die Titel ausgesucht, die sich am besten platziert haben und die Musikwelt der 50er Jahre am besten widerspiegeln. 1954 war sie tatsächlich noch heil. Zu Weihnachten ´53 deckten sich die deutschen Familien mit den neuen Elektrogeräten ein, die jetzt im Land fabriziert wurden: Waschmaschinen, Mixgeräte, Radios, Musiktruhen und auch Plattenspieler mit bis zu vier Geschwindigkeiten und Nadeln, die man auf ´N´ (normal) für Schellack- und ´M´ (mikro) für Vinylplatten einstellte. Und alle, die es schon zu etwas gebracht hatten, kauften sich einen Motorroller, ein Motorrad mit Beiwagen oder sogar ein Auto. Der Wirtschaftsmotor brummte. Die ersten organisierten Reisen gingen mit Scharnow an die Nord- und Ostsee und in die Alpenländer. Für kinderreiche Familien zahlte der Staat auch wieder Kindergeld. Wie das Geld ausgegeben wurde, darüber hatte der Vater laut Gesetz das letzte Wort. Und nicht nur darüber: Kinder durften gern mit Zinnsoldaten oder Margarinefiguren spielen, aber keine Cola kaufen, geschweige denn Comics wie ´Akim, der Sohn des Dschungels´, das 1954 tatsächlich auf den Index kam. Die Familie rückte selbst in den Medien in den Mittelpunkt. Die Hörfunkreihe ´Familie Hesselbach´ kam ins Kino, mit der Serie ´Familie Schölermann´ machte das Fernsehen der Leinwand Konkurrenz. Unter den erfolgreichsten Filmen des Jahres – ´Emil und die Detektive´, ´08/15´, ´Ich denke oft an Piroschka´, ´Sauerbruch – das war mein Leben´ und ´Meines Vaters Pferde´ – tauchte mit Fred Zinnemanns ´Verdammt in alle Ewigkeit´ sogar eine amerikanische Produktion auf. Man ging in jenen Jahren regelmäßig in eins der zahlreichen Kinos, aber im Mittelpunkt der Familie stand das Röhrenradio, mit dem man Hörspiele empfing – UKW war eine Seltenheit, und mit Stereo begannen die westdeutschen Sender 1954 gerade erst zu experimentieren. Für die Schlagerwelt blieb das ohne Bedeutung, denn Stereoplatten gab es bei uns erst ab Juli 1958. Bei Titeln wie Gib mir den Wodka, Anuschka oder der Beschwipsten Drahtkommode hätte man den Unterschied auch nicht wirklich bemerkt. Die Plattenfirmen taten schon alles Erdenkliche, um ihre Produkte anzupreisen. Nur kurze Zeit nach der Vorstellung des neuen Single-Formats veröffentlichte die Teldec Werbeplatten wie ´Die ersten Volltreffer 1954´, die an den Handel verteilt wurden. Daraus entstand die Serie ´Klingende Post´, mit der die Hamburger von nun an regelmäßig ihr Repertoire in kurzen Ausschnitten vorstellten. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde das Publikum jetzt mit Neuerscheinungen überhäuft. Allein im 4. Quartal kamen mehr als 1000 Platten neu auf den Markt: davon 67 % Unterhaltung, 6,5 % Jazz, 26,5 % ernste Musik. Mit 54 % waren die 78er noch in der Überzahl, gleichauf mit 23 % die 33er und 23 % die 45er. Insgesamt produzierte die Industrie schon wieder 25 Millionen Schallplatten. Wenn man sich frühe ´Klingende Post´-Ausgaben und deren Vorläufer anhört, werden die Vorurteile über die 50er Jahre allerdings schnell bestätigt. In den Plattenfirmen saßen noch die alten Herren, die mit Begeisterung Märsche wie Alte Kameraden (Polydor) ins Programm nahmen oder den ´True-Sound-Effekt von Telefunken für Märsche´ (Teldec) auslobten. Die Repertoire-Beispiele wurden mit zackiger Musik, ´´Achtung!´´-Rufen im Kasernenhofton und Kanonendonner (´Volltreffer!´) eingeleitet. Die weiblichen Kunden wurden mit Klischees von ´´reizenden Neuheiten´´ umgarnt, die mit ´´Liebe und Sorgfalt´´ ausgewählt wurden, zum Beispiel: Ein Lied, das meine Mutter sang. Daß sich der Geschmack des Publikums, das die Musikboxen bediente, davon wegbewegte, zeigen die Listen des ´Automaten-Marktes´, in die es nur wenige der von den Plattenfirmen präferierten Aufnahmen schafften. Auch die von den Aufstellern geäußerten Wünsche klafften immer weiter auseinander. Da wurden einerseits ´Vorkriegsschlager auf 45er´

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.04.2019
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